Was bedeuten die STIB-Zahlen für 2025 für die Fortbewegung in Brussels?
Der Betreiber verzeichnete 2025 396,1 Millionen Fahrten, knapp unter der Schwelle von 400 Millionen Fahrten im Jahr 2025 und 1,4 % weniger als 2024, während sich seine Kostendeckungsquote auf 29,5 % verbesserte.
In 30 seconds
- Die STIB verzeichnete 2025 396,1 Millionen Fahrten, 1,4 % weniger als die 401,9 Millionen im Jahr 2024.
- Die Metrofahrten stiegen auf 140,1 Millionen und die Busfahrten auf 123,5 Millionen; die Straßenbahnfahrten sanken vor dem Hintergrund von Bauarbeiten und Sperrungen auf 132,4 Millionen.
- Die Kostendeckungsquote erreichte 29,5 %, berechnet nach der Methodik des öffentlichen Dienstleistungsvertrags 2024-2028.
- Kontaktloses Bezahlen mit Bankkarte erreichte 2025 14,5 Millionen Tickets, fünfmal so viel wie im ersten vollständigen Jahr nach der Einführung.
Die STIB, formell die Société des Transports Intercommunaux de Bruxelles und auf Niederländisch MIVB, ist der öffentliche Verkehrsbetreiber der für Metro-, Straßenbahn- und Busdienste. Ihre Tätigkeits- und Finanzberichte für 2025 zeigen nahezu stabile Fahrgastzahlen, eine fortgesetzte Modernisierung der Flotte, höhere Fahrgasteinnahmen und ein besseres Verhältnis zwischen eigenen Einnahmen und Betriebskosten. Die Geschichte ist in erster Linie eine Alltags- und Servicegeschichte: wie sich die Zahlen in alltägliche Entscheidungen für Einwohner, Neuankömmlinge, Pendler, Studierende und Besucher übersetzen, die das zweisprachige öffentliche Verkehrssystem der Hauptstadt nutzen.
Background
Der öffentliche Verkehr in Brussels wurde durch drei sich überschneidende Entwicklungen umgeformt: die Veränderung des Pendelns nach der Pandemie, den langfristigen Versuch der Region, die Autoabhängigkeit zu verringern, und die langsame Erneuerung der Straßenbahn-, Metro- und Businfrastruktur. Die Daten für 2025 zeigen, dass die STIB nicht einfach zum alten Rhythmus vor Covid zurückgekehrt ist. Wochenendfahrten liegen über dem Niveau vor der Pandemie, die Nutzung außerhalb der Spitzenzeiten steigt, und kontaktloses Bezahlen ist für Gelegenheitsnutzer zu einer gängigen Option geworden. Das spiegelt eine Stadt wider, in der der öffentliche Verkehr zunehmend für ein flexibles Alltagsleben genutzt wird, nicht nur für Wege zwischen Zuhause und Büro oder Zuhause und Schule.
Impact
Regional — Die direkte Wirkung betrifft ganz Brussels. Die STIB deckt die 19 communes/gemeenten der Brussels-Capital Region ab und verbindet sich an Knotenpunkten wie Gare du Midi/Zuidstation, Schuman, Rogier, Montgomery und Delta mit den Diensten von SNCB/NMBS, De Lijn und TEC. Die Zahlen sind auch für Menschen in der Vlaamse Rand und in Walloon Brabant relevant, die Brupass XL nutzen oder STIB mit Bahn, De Lijn oder TEC kombinieren.
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- Published:
- 27 May 2026, 02:00
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- 27 Jun 2026
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- Published:
- 10 Jun 2026, 02:00
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- 27 Jun 2026
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What the main actors are doing
Reported positions, summarised — not direct quotationsTägliche Fahrgäste in Brussels
Regelmäßige Nutzer dürften die Zahlen eher durch die Servicequalität als durch die Finanzen lesen. Für sie zeigen fast 400 Millionen Fahrten, dass die STIB unverzichtbar bleibt, doch der entscheidende Test ist, ob Fahrzeuge pünktlich ankommen, Anschlüsse funktionieren, Rolltreppen in Betrieb sind und Bauarbeiten klar auf Französisch und Niederländisch kommuniziert werden.
Haushaltsverantwortliche der Region Brussels
Die verbesserte Deckungsquote ist nützlich, beseitigt aber nicht das zugrunde liegende Finanzierungsproblem. Das Betriebsmodell der STIB hängt weiterhin stark von öffentlicher Unterstützung ab, während die Region unter Druck steht, Ausgaben zu kontrollieren und große Investitionen in Fahrzeuge, Depots, Stationen und Infrastruktur zu finanzieren.
Gelegenheitsnutzer und Neuankömmlinge
Besucher, Expats und Menschen, die den öffentlichen Verkehr nur einige Male im Monat nutzen, profitieren am meisten von einfacheren Zahlungsmöglichkeiten. Kontaktlose Validierung mit Bankkarte, digitale Tickets und die STIB-App verringern die Notwendigkeit, jedes Tarifprodukt sofort zu verstehen, obwohl Brupass und Brupass XL bei betreiberübergreifenden Fahrten weiterhin Aufmerksamkeit erfordern.
Befürworter von Barrierefreiheit und Behindertenrechten
Fortschritte bei der Barrierefreiheit sind bei Niederflurfahrzeugen, AccessiBus-Linien und besser zugänglichen Metroplattformen sichtbar, doch die praktische Erfahrung hängt weiterhin davon ab, ob Aufzüge, Rampen, Stationslayouts und Personalverfahren am Reisetag funktionieren. Für Rollstuhlnutzer oder Menschen mit eingeschränkter Mobilität ist ein technisch barrierefreies Netz nicht dasselbe wie ein durchgehend nutzbares Netz.
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